News-Archiv 2017

11/15/17

BKEG befragte Neubürger auf Konversionsflächen: Hohe Zufriedenheit

Der Rheingrafenblick

Die Neubürgerinnen und Neubürger bescheinigen der Stadt Bad Kreuznach eine hohe Lebensqualität und sind auch mit ihrem Wohnumfeld zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Befragung in den Stadtquartieren „Rheingrafenblick“, „Rheingaublick“, „Musikerviertel“ und in den „Anheuser Höfen“ im Gewerbepark General Rose. Im Auftrag der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) hatte die Kommunalentwicklung(KE) aus Stuttgart einen Fragebogen an rund 2100 Bewohner geschickt. Rund ein Drittel sendete ihn beantwortet zurück. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer stellten der BKEG-Projektleiter Rolf Riecker und der BKEG-Stadtplaner und Architekt Thomas Geissler in einem Pressegespräch die Ergebnisse vor.

Zwei Drittel der Bewohner kommen aus den umliegenden Landkreisen bzw. aus anderen Bundesländern. Für die Oberbürgermeisterin ein erfreulicher Beleg für die Attraktivität des Wohnstandortes Bad Kreuznach. In den zurückliegenden zwölf Jahren hat die Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) rund 51 Hektar Militärflächen (Kasernen, Wohnungen, Freizeit- und Versorgungseinrichtungen) in drei moderne Stadtquartiere und einen Gewerbepark umgewandelt. BKEG-Projektleiter Rolf Riecker geht davon aus, dass spätestens 2019 alle rund 1300 neuen Wohneinheiten für zirka 3300 Bewohner bezogen sind. Neben vielen Pluspunkten gibt es auch kritische Anmerkungen als Ergebnis der Befragung. Sie drehen sich im Wesentlichen um den Verkehr, Parkplatzprobleme, Stau, Raser und  unzureichende Busverbindungen. „Diese Probleme sind uns bekannt. Wir werden an der Lösung arbeiten“, so die Oberbürgermeisterin. Sie bedankte sich bei der BKEG für die aufschlussreiche Bewohner-Befragung.  Marie-Kristin Hinz, Studentin an der Verwaltungshochschule in Kehl, hat sich die „Befragung von Neubürgern auf den Konversionsflächen der BKEG“ als ihre Bachelor-Arbeit gewählt. Unterstützt wurde sie in der Projektbearbeitung von Jürgen Mühlbacher (KE).

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01/20/17

Die meiste Arbeit ist getan: BKEG zieht mit Projektbüro um

Abschied vom bisherigen BKEG-Büro

Die alten amerikanischen Gebäude sind abgebrochen oder verkauft, die neuen Straßen weitestgehend hergestellt und fast alle Grundstücke verkauft. Die Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft, BKEG, ist am Ziel. Die Projektzentrale in der Richard-Wagner-Straße 70 im Musikerviertel wird nicht mehr benötigt. Ab Mittwoch, 25. Januar, hat die BKEG ihr Büro im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes des Rewe-Marktes/Parkhaus in der Mannheimer Straße 183.

In den Fluren und Büros stehen die Umzugskisten, die vielen Pläne an den Wänden sind abgehängt. Hinweisschilder auf die frühere Nutzung der Gebäude durch die US Army hat  Pressesprecher Hansjörg Rehbein für das Stadtarchiv mitgenommen. Mehr als zehn Jahre, seit Juli 2006, wurde von hier aus die Umwandlung der ehemaligen militärischen Liegenschaften in die modernen Stadtquartiere für Wohnen und Gewerbe gesteuert, Abstimmungsgespräche mit der Stadtverwaltung und anderen Behörden geführt, Pressekonferenzen abgehalten, mit Investoren verhandelt, Bauherren beraten und noch einiges mehr. Die erfolgreiche Vermarktung der Grundstücke feierte die BKEG zu ihrem 10. Geburtstag im März 2016 in der Loge im Haus des Gastes mit vielen Wegbegleitern und Gästen. Spätestens im Verlauf des Jahres 2018 gibt nochmal einen Grund zu feiern: den erfolgreichen Abschluss und damit die Auflösung der Gesellschaft.