News-Archiv 2017

12/19/17

Letzte Beiratssitzung der BKEG – Nach nur 11 Jahren sehr erfolgreich am Ziel

Eine Spende in Höhe von 10.000 Euro nahm Werner Fuchs (2.v.r.) für das Bürgerarchiv im neuen Haus der Stadtgeschichte entgegen. Von links Jürgen Katz, Peter Scholten, Heike Kaster-Meurer, Frank Berlepp, Rolf Riecker und Dietmar Canis.
Spende 2017

Die letzte Beiratssitzung in der Geschichte der BKEG nutzten die Verantwortlichen, um im Rahmen eines Pressegespräches eine Bilanz zu ziehen, und die ist überaus positiv. Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, Repräsentantin der Stadt als Gesellschafterin,  nutzte denn auch die Gelegenheit, um sich bei Frank Berlepp, Geschäftsführer der LBBW-Immobilien GmbH aus Stuttgart, der BKEG-Hauptgesellschafterin, zu bedanken. „Durch Sie haben Investoren den Weg nach Bad Kreuznach gefunden, die unsere Stadt sonst nicht im Blick haben.“ Auch Berlepp äußerte sich sehr zufrieden. „Hier war es einmalig. So erfolgreich läuft es nicht in anderen Städten“  

Von einer erfolgreichen und harmonischen Zusammenarbeit, „wie man sie selten erlebt“ sprach auch Peter Scholten, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein-Nahe, der dritten Gesellschaft im Bunde.  In nur elf Jahren, seit ihrer Gründung im Mai 2006, ist die BKEG fast am Ziel, geplant waren 15 Jahre. „Es war mir eine Freude  und Ehre“ hatte Beiratsvorsitzender  Werner Fuchs  bei seiner Leitung der letzten Sitzung ein „lachendes und ein weinendes Auge“. Fuchs war einer der wesentlichen Wegbereiter für die Gründung der BKEG und die Zusammenarbeit mit den Partnern aus Stuttgart. Freuen konnte er sich auch über eine großzügige Spende der BKEG in Höhe von 10.000 Euro für das Bürgerarchiv im Haus der Stadtgeschichte, das im Herbst 2018 eröffnet werden soll. Werner Fuchs ist der Vorsitzende des Fördervereins, der bislang 250.000 Euro für die Ausstattung des Archivs gesammelt hat.

Zu Beginn der Sitzung wurde von allen Beteiligten nochmals ausdrücklich die gute Arbeit der Geschäftsführer Dietmar Canis und Jürgen Katz und natürlich dem ganzen Projektteam der BKEG unter der Leitung von Rolf Riecker und dessen Stellvertreter Klaus-Dieter Dreesbach gelobt.

 

BKEG – Die Eckdaten einer Erfolgsgeschichte:      


Gründung am 27.03.2006

Gesellschafter LBBW Immobilien GmbH (1/2), Gesellschaft für Beteiligungen und Parken in Bad Kreuznach (1/3), Sparkasse Rhein-Nahe (1/6)
 
Erwerb von 5 Konversionsflächen (Verkäufer Bund) im Jahr 2006
Housing II (jetzt Musikerviertel): insgesamt 10,4 ha brutto
Housing III (jetzt Rheingaublick): insgesamt 8,0 ha brutto
Hospital (jetzt Rheingrafenblick): insgesamt 13,0 ha brutto
Rose Barracks (jetzt Gewerbepark General Rose): insgesamt 19,4 ha brutto
Freizeitgelände Kuhberg: insgesamt 25,6 ha brutto (weiterverkauft an Stadt Bad Kreuznach am 20.11.2008)
 
Stand Grundstücksverkäufe

Musikerviertel: Nettobauland 8,0 ha, vollständig verkauft
Rheingaublick: Nettobauland 7,0 ha, vollständig verkauft
Rheingrafenblick: Nettobauland 9,5 ha, vollständig verkauft
Gewerbepark General Rose: Nettobauland 14.7 ha, bereits verkauft 13,8 ha, Restfläche 0,9 ha Notartermin im Januar 2018
 
Erwartete Einwohnerzahl ca. 3.300 Personen; derzeitiger Stand ca. 2.600 Personen
 
Einnahmen

Grundstückserlöse u.ä. 64,2 Mio. €
Förderung Land 20,5 Mio. € und Stadt 2,7 Mio. €
 
Ausgaben

Grunderwerb 17.4 Mio. €
Bodenordnung (Abbruch) 24,7 Mio. €
Erschließung 19,2 Mio. €
Vertrieb, Honorare, Zinsen, Steuern u.a. 23,5 Mio. €
 
 
Beirat

Erste Sitzung 17.05.2006
Bisher insgesamt 24 Sitzungen (zweimal jährlich)

Aktuelle Zusammensetzung

Vorsitzender Werner Fuchs (Mitglied des Vorstands der Landesbank Rheinland-Pfalz a.D.)
Stv. Vorsitzender Frank Berlepp (Geschäftsführer LBBW Immobilien GmbH)
Wolfgang Heinrich (Aufsichtsratsvorsitzender BGK)
Werner Klopfer (Stadtrat)
Carsten Pörksen (Stadtrat)
Andreas Peters (stv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe)
Steffen Roßkopf (Vorstand Sparkasse Rhein-Nahe)

11/15/17

BKEG befragte Neubürger auf Konversionsflächen: Hohe Zufriedenheit

Der Rheingrafenblick

Die Neubürgerinnen und Neubürger bescheinigen der Stadt Bad Kreuznach eine hohe Lebensqualität und sind auch mit ihrem Wohnumfeld zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Befragung in den Stadtquartieren „Rheingrafenblick“, „Rheingaublick“, „Musikerviertel“ und in den „Anheuser Höfen“ im Gewerbepark General Rose. Im Auftrag der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) hatte die Kommunalentwicklung(KE) aus Stuttgart einen Fragebogen an rund 2100 Bewohner geschickt. Rund ein Drittel sendete ihn beantwortet zurück. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer stellten der BKEG-Projektleiter Rolf Riecker und der BKEG-Stadtplaner und Architekt Thomas Geissler in einem Pressegespräch die Ergebnisse vor.

Zwei Drittel der Bewohner kommen aus den umliegenden Landkreisen bzw. aus anderen Bundesländern. Für die Oberbürgermeisterin ein erfreulicher Beleg für die Attraktivität des Wohnstandortes Bad Kreuznach. In den zurückliegenden zwölf Jahren hat die Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) rund 51 Hektar Militärflächen (Kasernen, Wohnungen, Freizeit- und Versorgungseinrichtungen) in drei moderne Stadtquartiere und einen Gewerbepark umgewandelt. BKEG-Projektleiter Rolf Riecker geht davon aus, dass spätestens 2019 alle rund 1300 neuen Wohneinheiten für zirka 3300 Bewohner bezogen sind. Neben vielen Pluspunkten gibt es auch kritische Anmerkungen als Ergebnis der Befragung. Sie drehen sich im Wesentlichen um den Verkehr, Parkplatzprobleme, Stau, Raser und  unzureichende Busverbindungen. „Diese Probleme sind uns bekannt. Wir werden an der Lösung arbeiten“, so die Oberbürgermeisterin. Sie bedankte sich bei der BKEG für die aufschlussreiche Bewohner-Befragung.  Marie-Kristin Hinz, Studentin an der Verwaltungshochschule in Kehl, hat sich die „Befragung von Neubürgern auf den Konversionsflächen der BKEG“ als ihre Bachelor-Arbeit gewählt. Unterstützt wurde sie in der Projektbearbeitung von Jürgen Mühlbacher (KE).

Initiates file downloadDownload Umfrageergebnisse

01/20/17

Die meiste Arbeit ist getan: BKEG zieht mit Projektbüro um

Abschied vom bisherigen BKEG-Büro

Die alten amerikanischen Gebäude sind abgebrochen oder verkauft, die neuen Straßen weitestgehend hergestellt und fast alle Grundstücke verkauft. Die Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft, BKEG, ist am Ziel. Die Projektzentrale in der Richard-Wagner-Straße 70 im Musikerviertel wird nicht mehr benötigt. Ab Mittwoch, 25. Januar, hat die BKEG ihr Büro im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes des Rewe-Marktes/Parkhaus in der Mannheimer Straße 183.

In den Fluren und Büros stehen die Umzugskisten, die vielen Pläne an den Wänden sind abgehängt. Hinweisschilder auf die frühere Nutzung der Gebäude durch die US Army hat  Pressesprecher Hansjörg Rehbein für das Stadtarchiv mitgenommen. Mehr als zehn Jahre, seit Juli 2006, wurde von hier aus die Umwandlung der ehemaligen militärischen Liegenschaften in die modernen Stadtquartiere für Wohnen und Gewerbe gesteuert, Abstimmungsgespräche mit der Stadtverwaltung und anderen Behörden geführt, Pressekonferenzen abgehalten, mit Investoren verhandelt, Bauherren beraten und noch einiges mehr. Die erfolgreiche Vermarktung der Grundstücke feierte die BKEG zu ihrem 10. Geburtstag im März 2016 in der Loge im Haus des Gastes mit vielen Wegbegleitern und Gästen. Spätestens im Verlauf des Jahres 2018 gibt nochmal einen Grund zu feiern: den erfolgreichen Abschluss und damit die Auflösung der Gesellschaft.